Die Humanökologie ist eine neuartige wissenschaftliche Disziplin, deren Forschungsgegenstand die Wirkungszusammenhänge und Interaktionen zwischen Gesellschaft, Mensch und Umwelt sind. Ihr Kern ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise, die physische, kulturelle, wirtschaftliche und politische Aspekte einbezieht. Der Begriff Humanökologie stammt ursprünglich von den soziologischen Arbeiten der Chicago-Schule um 1920 und verbreitet sich seitdem als Forschungsperspektive in den Natur-, Sozial- und Planungswissenschaften sowie in der Medizin. In einigen Ländern wurden universitäre Lehrstühle eingerichtet.

Entsprechend ihrer Satzung verfolgt die DGH die Förderung der Wissenschaft, Forschung und Bildung auf dem Gebiet der Humanökologie und die Verbreitung ihrer Erkenntnisse. Diesem Ziel dienen vor allem folgende Maßnahmen:

  • Durchführung wissenschaftlicher Tagungen in der Regel im Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung;
       

  • Durchführung von Forschungsvorhaben durch die Gesellschaft als ganze oder durch dafür gebildete Studiengruppen;
       

  • Weiterbildung Interessierter oder ausgewählter Zielgruppen, insbesondere von Verwaltungsmitarbeiter/innen, Lehrer/innen, Dozent/innen der Erwachsenenbildung, Studierenden im Zusammenhang mit den wissenschaftlichen Tagungen oder speziellen Weiterbildungsveranstaltungen, z.B. internationalen Sommerschulen.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden in Tagungsbänden, Monographien oder Fachzeitschriften publiziert.

   

   

   

   

   

   

   

   

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  Diese Seite wurde zuletzt am 18.04.2006 aktualisiert.